Mit dem Rucksack durch Südafrika

Abenteuerreise zwischen Kap, Tafelberg und Pretoria

Viele Gründe sprechen dafür, sich auf eine Abenteuerreise durch Südafrika zu begeben. Das Land verspricht die Vielfältigkeit eines ganzen Kontinents, bietet es doch vom Regenwald bis zur Wüste und vom Hochgebirge der Drakensberge bis zur Küste alle denkbaren Landschaftsformen. Nicht zu vergessen ist die einzigartige Tierwelt, die in den Nationalparks mit den Big Five Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe und vielen weiteren Tierarten faszinierende Argumente für eine Safari bereit hält.

Beeindruckend sind die Städte. Hier erinnern zwar Bauwerke und Denkmäler mahnend an die dunklen Zeiten der Kolonisation und der Apartheit, der Zeitgeist aber ist ein ganz anderer. Das Land versteht sich heute mit seiner bunten Kultur als eine tolerante Regenbogennation. Westlich geprägt locken die Städte mit schicken Shopping Malls, netten Bars, Restaurants und einem pulsierenden Nachtleben. Raum für Wassersportaktivitäten aller Art bieten die vielen Strände an Ost- und Westküste und Wanderer und Kletterer finden in den Berglandschaften aufregende Reviere.

Für eine spontane Abenteuerreise wie gemacht ist die angebotene Infrastruktur mit Bus, Bahn und Unterkünften. Nach rund 11 oder 12 Stunden Flugzeit von Deutschland in Johannesburg oder Kapstadt gelandet, machen sich Rucksacktouristen zumeist mit den Minibussen des Hop-On-Hop-Off Backpacker Bus Service BAZ auf die Reise, um die Attraktionen ganz individuell zu entdecken. Weil die Baz Busse viele Youth Hostels direkt ansteuern, treffen Rucksacktouristen unterwegs viele Gleichgesinnte und reisen selten allein. Die Route verläuft von Kapstadt bis zur Mossel Bay, dann der berühmten Garden Route folgend an der Küste des Indischen Ozeans entlang bis Durban. Hier biegt sie nordwärts in das Inland nach Johannesburg und Pretoria ab. Alternativen zu den Baz Bussen ist die Nutzung der Linienbusse oder aber die Nutzung eines Mietwagens.

Südafrikanische Erlebnisvielfalt vom angesagten Nachtleben zu den Big Five

Südafrika besitzt mit Kapstadt und Pretoria eine heimliche und eine offizielle Hauptstadt. Aus Backpacker-Sicht hat Kapstadt klar die Nase vorn. Das angesagte Party- und Nachtleben, der multikulturelle Charakter voller Lebensfreude sowie Sehenswürdigkeiten wie Tafelberg, Kap der Guten Hoffnung, das Castle of Good Hope und die City Hall, die Strände von Camps Bay und die frühere Gefängnisinsel Robben Island machen Kapstadt zu einem der beliebtesten Reiseziele der Welt. 70.000 Jacarana-Bäume und das historische Zentrum prägen das attraktive Stadtbild des subtropischen Pretoria im südafrikanischen Norden.

Auf der Reise von Kapstadt über Durban nach Pretoria liegen an der Garden Route die bei Rucksackreisenden beliebten Orte Mossel Bay, Wilderness, Plettenberg Bay und Port Elizabeth. In dem Naturparadies wechseln Regenwälder mit traumhaft schönen Stränden. An der Jeffreys Bay trifft sich jährlich die Surf-Prominenz der ganzen Welt. Freunde des städtischen Lebens legen in der subtropischen Hafenmetropole Durban eine Reiseunterbrechung ein. Der Indische Ozean gibt hier den Takt an, verfügt die Stadt doch neben paradiesischen Stränden auch über den größten Hafen Afrikas.

Bei Reisen nach Südafrika darf eine Safari in einem Nationalpark nicht fehlen. Im Elephant-Addo-Nationalpark bei Port Elizabeth kann man den Big Five in freier Wildbahn begegnen. Und wer mag, kann bei einem Bootsausflug oder Tauchgang vor Port Elisabeth auch ein Rendezvous mit einem Wal oder sogar einem Weißen Hai verwirklichen.

Ruhiger als an der Ostküste geht es am Atlantik zwischen Kapstadt, dem Seebad Llandudno und dem Badestrand von Camps Bay zu. Spektakulär ist die Fahrt über den Chapman’s Peak Drive, eine wildromantische in den Felsen gehauene Panoramastraße. Einsame Strände und kleine Fischerorte laden hier zum Verweilen ein, während es Naturfreunde zu den zigtausend Seebären auf Duiker Island zieht.

Gastfreundlichkeit am Kap der Guten Hoffnung – Rucksacktouristen Willkommen

Das Land hat sich bestens auf Rucksacktouristen eingestellt. Es gibt vor Ort sehr ausführliches Infomaterial über Reiserouten, Unterkünfte und Möglichkeiten. Zudem kümmern sich die gastfreundlichen Südafrikaner auch abseits der Unterkünfte um die Sicherheit ihrer Gäste, organisieren Transfers und helfen, wo sie nur können. Obschon die touristischen Zentren gut überwacht sind, müssen Sicherheitshinweise hinsichtlich der Kriminalität unbedingt befolgt werden. Wer vor Reiseantritt die Hinweise des Auswärtigen Amtes studiert, kann sich im Land rund um das Kap der Guten Hoffnung gut aufgehoben fühlen und findet auf der Südhalbkugel ein wunderbares Reiseziel, um dem mitteleuropäischem Winter zu entfliehen.